Wappen von Gablingen
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Gablingen im Schmuttertal© elmar.pics

Geschichte

Gablingen — Perle an der Schmutter

Als Gründungszeit Gablingens wird das fünfte Jahrhundert angeführt. Die erste urkundliche Erwähnung — es wird dabei bereits von einem stattlichen Pfarrdorf an der Schmutter geschrieben — erfolgte 1144. Im Jahre 1994 wurde dieses Datum gebührend gefeiert und bei diesem Anlass eine Ortschronik herausgegeben. 

Die Gablinger Kirche spiegelt sich in der Schmutter in der Abenddämmerung

Die Gablinger Kirche spiegelt sich in der Schmutter in der Abenddämmerung © elmar.pics

Wesentlich geprägt wurder der Ort von den Fuggern von 1527 bis 1806. Der Ortsteil Lützelburg entstand als Rodungsdorf um 1100 nach Christi. Der Weiler Muttershofen wurde 1150 erwähnt. Das Augustiner Kloster "St. Nikolas im Holz" wurde um diese Zeit dort gegründet. Der Weiler Holzhausen gehört seit 1818 zu Gablingen. 

Im Bereich des Bahnhofes wurde 1940 eine Siedlung für Bedienstete des Fliegerhorstes errichtet und zwischen 1952 und 1962 durch Neubauten von Heimatvertriebenen erheblich vergrößert.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben dem einstigen Fuggerschen Jagdschloss die Pfarrkirchen "St. Martin", auch als Perle des Schmuttertales bezeichnet (Baumeister Josef Schmutzer aus Wessobrunn, 1743) und die Lützelburger Pfarrkirche "St. Georg" (bei deren Turmbau 1612 der Augsburger Baumeister Elias Holl verantwortlich zeichnete). 

Ein vielseitiges Kultur-, Sport- und Freizeitangebot garantieren die zahlreichen Ortsvereine: Neben Sportvereinen und Feuerwehren insbesondere Freilichtbühne, Faschingsumzüge, Moto-Cross, Naturfreundehaus und viele weitere. 

Die Abwechslungsreiche Wald- und Hügellandschaft am Rande des Naturparks "Augsburg Westliche Wälder" lädt zu Spaziergängen und ausgedehnten Wanderungen ein. 

"Den dörflichen Charakter erhalten und trotzdem mit der Zeit gehen" heißt die Devise der Gemeinde, die sich mit aller Anstrengung der wirtschaftlichen Umstrukturierung stellt. 

Einträge in wikipedia von Gablingen und Lützelburg

 

Gemeindedaten

Luftaufnahme von Lützelburg

Luftaufnahme von Lützelburg © video.aero

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