Wappen von Gablingen
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Gablingen im Schmuttertal© elmar.pics

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Lieber Bürgerinnen,
liebe Bürger,

vor einem halben Jahr hat in Gablingen der EDEKA-Markt geschlossen. Neben der Einkaufsmöglichkeit fehlt uns allen auch das Treffen und der Austausch mit den Menschen in unserer Gemeinde. 

Was kann ich als Bürgermeisterin tun, damit sich ein Lebensmittelvollsortimenter in Gablingen ansiedelt?

Grundsätzliches:
Die Gewährleistung der Nahversorgung ist in erster Linie eine Aufgabe der freien Marktwirtschaft und grundsätzlich keine kommunale Aufgabe. Die Gemeinde kann lediglich die Rahmenbedingungen schaffen, z.B. eine geeignete Infrastruktur, sowie die Bauleitplanung begleiten und proaktiv mitwirken. Es gibt einige wenige Gemeinden, die trotzdem in diesem Bereich unterstützend tätig waren. Das liegt daran, dass diese Gemeinden im Besitz von geeigneten Grundstücken waren und zusätzlich eine überdurchschnittliche Finanzkraft vorweisen konnten.

Situation in Gablingen:
Die Gemeinde ist nicht im Besitz eines Grundstücks, das für den Bau eines Lebensmittelvollsortimenters geeignet ist - weder im Ort noch im Außenbereich. Bereits letztes Jahr habe ich Grundstücke im Außenbereich, d.h. außerhalb des Dorfgebietes, von einem externen Spezialisten prüfen lassen; dadurch wird jedoch die Nahversorgung noch weiter nach außen gedrängt.

Die Eigentümer des bisherigen EDEKA-Marktes haben im letzten Jahr eine Bauvoranfrage zum Neubau eines Marktes östlich des bisherigen Gebäudes gestellt, die vom Gemeinderat positiv beschieden wurde. Das Fortschreiten der Verhandlungen zwischen Privat und EDEKA wurde mir bestätigt. Aus diesen Gründen habe ich eine Umsetzung im Außenbereich nicht weiterverfolgt.

Meiner Meinung nach ist ein Lebensmittelvollsortimenter zwischen Schmutter und der ersten Wohnbebauung von Gablingen an der richtigen Stelle. Deshalb hoffe ich, dass an dieser Stelle entweder der alte Markt umgebaut wird oder auf der Nachbarfläche zur Schmutter ein neuer Markt entsteht. Beide Grundstücke sind im Privatbesitz. Mit den Eigentümern bin ich weiterhin in Kontakt, um ihnen zu verdeutlichen, dass wir zeitnah eine Entscheidung benötigen.

Wir sind als Gemeindeverwaltung innerhalb unserer Möglichkeiten weiterhin unterstützend und wegbereitend tätig.

Mit der Aussicht auf eine positive Nachricht verbleibe ich

Ihre Karina Ruf
Erste Bürgermeisterin
 

veröffentlicht/bearbeitet am 05. April 2022


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