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Archäologisches Museum

Vorschaubild

Im Juli 2009 ist ein neuer Museumsführer zum Preis von 9,80 € pro Exemplar erschienen. Der Füherer umfasst 120 Seiten.

Der Führer kann im Museum und im Rathaus Gablingen während den Öffnungszeiten erworben werden.

Eine Zusendung ist ebenfalls möglich.

Bestellung per E-MAil an: Gemeinde Gablingen

Nach Eingang des Betrages von 10,65 € (für Museumsführer + Porto) auf das Konto des Fördervereins Archäologisches Museum Gablingen, Kto.Nr. 30053755 bei der Kreissparkasse Augsburg (BLZ 72050101) wird der Museumsführer an Sie versandt.


 

Übersicht über das Museum

Rege Bautätigkeit, sowie Kiesabbau an der Kante der Hochterasse zum Schmuttertal führt seit über 30 Jahren zur Verdichtung der Fundlandschaft im nördlichen Landkreis Augsburg.

Dieses reiche Fundmaterial, welches vom Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte des Landkreises Augsburg ausgegraben und restauriert wurde, ließ den Wunsch aufkommen, die Funde dieser geschichtsträchtigen Landschaft für deren Bevölkerung und insbesondere deren Schuljugend in einem kleinen Museum zugänglich zu machen. Die Gemeinde Gablingen stellte kostenlos die Räumlichkeiten im gemeindeeigenen Haus Grünholder Str. 7 für dieses Vorhaben zur Verfügung. Der Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte übernahm in eigener Regie den Umbau und die Einrichtungsarbeiten. Anfang März 1999 konnte dann das Museum eröffnet werden.

Die Palette der vor- und frühgeschichtlichen Objekte reichen von der Mittelsteinzeit (10.000 - 5.500 v.Chr.) bis in das frühe Mittelalter der Karolinger (8./9. Jh.).

Rundgang

die Führung durch das Museum entspricht der zeitlichen Abfolge der geschichtlichen Perioden.

Mittelsteinzeit
10.000 - 5.500 v. Chr.
Diese Zeit der Jäger und Sammler ist mit kleinsten Steingeräten belegt.

Jungsteinzeit
5.500 - 2.300 v.Chr.
Der Mensch wurde sesshaft, er betrieb Ackerbau und Viehzucht. Zeugnisse sind Steinwerkzeuge und erste Keramikgefäße.

Bronzezeit
2.300 - 1.200 v.Chr.
Massive Siedlungsspuren wurden archäologisch in Gablingen auf dem Trendelberg, auf dem Hammelberg bei Neusäß und an vielen anderen Orten nachgewiesen.

Urnenfelderzeit
1.200 - 800 v.Chr.
Von diesem Zeitabschnitt werden Lappen- sowie ein Tüllenbeil und Keramik aus verschiedenen Siedlungsplätzen der näheren Umgebung gezeigt.

Hallstattzeit
800 - 500 v.Chr.
Keltenzeit
500 v.Chr. - Chr. Geb
Sie dokumentieren in unserem Bereich die Eisenzeit und sind mit Schmuck aus Grabhügeln, Keramik und Waffen im Museum vertreten.

Römerzeit
15 v.Chr. - ca. 400 n.Chr.
Eine der wichtigsten Nord-Südverbindungen war die Trasse der „Via Claudia", sie wurde später von der „Alten Heerstraße" abgelöst. Große Gutshöfe, die sogenannten „Villa Rusticae" entstanden im ganzen Land. Ihre Hinterlassenschaften sind im Augsburger Umland häufig zu finden.

Frühes Mittelalter
5. - 8./9. Jh.
Diesem Zeitraum ist ein ganzer Raum gewidmet, von der alemannischen Landnahme bis in die Karolingerzeit. Zu sehen sind Funde aus Gräbern, Schmuck der Frauen und Waffen der Männer. Hinterlassenschaften aus Siedlungen dieser Zeitepoche, zum Beispiel vom Trentelberg und Kühberg bei Gablingen, sowie der frühen Handwerker der ersten Spinner, Weber, Töpfer, der Eisen - verarbeitenden Berufe der Schmelzer und der Schmiede.

Im Burgenraum
veranschaulichen Pläne, Modelle und Fundgegenstände die Entwicklung der Burgen des Augsburger Landkreises.

Lützelburg ein Ortsteil Gablingens war vom Hochmittelalter bis vor dem ersten Weltkrieg ein bekannter Töpferort. Zu sehen sind viele Varianten der damaligen Keramikherstellung.

Neueste Errungenschaft sind 4500 Jahre alte Funde eines kleinen Glockenbecherzeitlichen Friedhofes, von Markt bei Biberbach, darunter Exponate aus damaligen Fürstengräbern.

Holzhauser Weg 5
linker Seitenflügel der Schule
86456 Gablingen

Telefon (08230) 9943
Mobiltelefon (0176) 42071195

Öffnungszeiten:
Jeden 1. Sonntag im Monat
von 10.00 - 12.00 Uhr
und
von 14.00 - 16.00 Uhr