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Die BioEnergieTonne im Sommer

Gablingen, den 31.05.2017

Landkreis Augsburg, Mai 2017 – Bei sommerlichen Temperaturen kommt es in der BioEnergieTonne zur Geruchsentwicklung. Die Intensität des Geruchs hängt jedoch entscheidend vom Umgang mit der BioEnergieTonne ab. Hier einige Tipps, um die Geruchsentwicklung zu verringern.

 

Standplatz im Schatten

 

Günstig ist, wenn die BioEnergieTonne im Sommer an einem schattigen oder halbschattigen Platz steht. Stellen Sie die Tonne immer zur Leerung bereit, auch wenn sie nur halbvoll ist.

 

Zeitungspapier bindet Feuchtigkeit

 

Empfehlenswert ist, die BioEnergieTonne vor dem Füllen mit zerknülltem Zeitungs-papier oder lockerem Strukturmaterial auszulegen. Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf und bindet Gerüche, kleinere Zweige sorgen für Belüftung. Reisig, kleinere Äste oder Stauden und feuchten Biomüll aus der Küche schichtweise in die Tonne zu geben.

 

Keine Kunststofftüten verwenden

 

Kunststofftüten - auch kompostierbare - dürfen nicht verwendet werden. In der Kompostier- bzw. Vergärungsanlage verrotten sie nicht und müssen deshalb vorher mühsam aussortiert werden. Darüber hinaus entsteht bei warmem Wetter in mit Biomüll gefüllten Plastiktüten zusätzlich Feuchtigkeit bzw. Sickerwasser.

 

Feuchte Abfälle abtropfen lassen

 

Lassen Sie feuchte organische Abfälle, z. B. Kaffee- und Teefilter, gut abtropfen bevor Sie sie ins Vorsortiergefäß bzw. in die BioEnergieTonne tun. Denn je feuchter das Material, desto intensiver die Gerüche. Um Feuchtigkeit zu binden, können Bioabfälle in Papiertüten, Zeitungspapier, benutzte Servietten oder Küchenkrepp eingewickelt werden. Zwar gehört Papier prinzipiell in die Altpapiersammlung, in kleinen Mengen kann es jedoch für die BioEnergieTonne verwendet werden, da es problemlos verrottet. Flüssigkeiten wie Eintöpfe, Suppen oder Soßen sowie Speise- und Lebensmittelreste tierischer Herkunft gehören überhaupt nicht in die BioEnergieTonne.

 

Tonne locker füllen

 

Die BioEnergieTonne sollte locker mit dem Bioabfall gefüllt werden. Wird der Inhalt zu sehr zusammengepresst gelangt zu wenig Sauerstoff ans Material. Der Gärungsprozess und damit die Geruchsentwicklung werden beschleunigt. Grasschnitt vor dem Einfüllen anwelken lassen. Füllen Sie die BioEnergieTonne nicht bis zum Rand. Wenn ein bis zwei Handbreit unter dem Tonnenrand frei bleiben, kann die Luft besser zirkulieren. Lassen Sie den Deckel der Braunen Tonne an warmen Tagen einen Spalt breit offen, damit der Wasserdampf verdunsten kann und das Material trocknet.

 

Tonne reinigen

 

Regelmäßige Tonnenreinigung - am besten mit Regenwasser und möglichst ohne Reinigungsmittel - beugt Geruchsbelästigung vor. Tonnenrand und Deckel können ab und zu auch mit Essigwasser gereinigt werden.

 

Abfallberatung für den Landkreis Augsburg,

Telefon (0 82 32) 96 43 - 21 oder - 22

abfallwirtschaft@lra-a.bayern.de